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Blog empresa Dynatech

14 Juni, 2009

Der heutige Mißklang ist das schlechte Wetter. Sie haben es bis auf 5100 m geschafft, bis ein unerwarteter Schneesturm ihnen den Weg abgeschnitten hat. Außerdem hat Adrian Schmerzen im Lendenbereich, die wahrscheinlich auf das anstrengende Ziehen des Pulka (des Schlittens) in den letzten Tagen zurückzuführen ist. Adrian tat dies aber als belanglos ab – ‘die beste Medizin ist sicherlich ein Tag Ruhe’.

Vor dem Abstieg haben sie ein Lager errichtet; der Abstieg war von Schnee und schlechter Sicht geprägt; gesichert an festen Seilen sind sie bis ins warme Lager IV hinuntergeklettert. Es ist schon seltsam mit der Wärme im Lager IV……. , auf 4328 m Höhe, umgeben von Schnee, 4 Tage von der Zivilisation entfernt, machen wir es zu unserem ‘zu Hause’. Ein Ort, an dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Ein Ort, an dem du dich nach den Anstrengungen ausruhst und wo  du relaxst, nachdenkst und dich erholst.

Aber inmitten des Elends und der Entbehrungen gibt es immer etwas Positives, etwas, was die Moral hebt. Sie haben einen alten Freund getroffen, den Ecuadorianer Iván Vallejo, der vom Gipfel abstieg. Iván, für seine Freunde Ivancito, ist Professor der Mathematik, der zum Alpinisten geworden ist. Wir trafen mit ihm auf dem Nanga Parbat in Pakistan zusammen, wo er für die spanische Fernsehsendung ‘Al filo de lo imposible’ (Am Rande des Unmöglichen) arbeitete. Auf diesem Berg litten wir sehr, aber wir hatten auch viel Spaß miteinander und knüpften engen Kontakt. Letztes Jahr besuchte er uns und wir verbrachten zusammen ein paar Tage in Zaragoza. Ivancito grüßte sie, ohne sie zu erkennen, aber die vertraute Stimme weckte Raul aus seiner durch die Höhe verursachten Lethargie. Als sie sich erkannten, sanken sie einander in die Arme. Raúl und Iván setzten dann ihren ungleichen Weg mit einem Lächeln fort, das sie für einen Moment die Abhänge des Denali vergessen ließ.

Die Wettervorhersage ist nicht gut, und so steht Ausruhen auf dem Programm. In der Zwischenzeit warten sie darauf, dass es aufhört zu schneien und dass Adrian sich von seinen Rückenschmerzen erholt.

 


3 answers a “Ninth day”


  1. Bárbara Dice:

    Hola; sólo quería daros ánimos y darle un beso muy especial al Raúl de Málaga. Os leo desde Murcia y no dejo de pensar en las realidades tan diferentes que pueden vivir personas distintas al mismo tiempo…me dais envidia!
    No sé si este comentario os llegará, pero ahí queda. Suerte a todos.
    Bárbara


  2. Julian Dice:

    Un saludo para nuestros aventureros monzoneros. Hemos recibido vuestra postal en la radio. Animo y adelante valientes.


  3. Lolo Y Alegria Dice:

    Hola Adrián, Raules, os estamos siguiendo todos los días y queremos mandaros muchos animos y fuerza moral en estos momentos que aunque sean duros, seguro que lo estáis viviendo intensamente, de alguna manera lo estamos viviendo también junto a vosotros y desde aquí os enviamos mucha suerte, animo campeones!!!!