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Die Spannrolle COMPACT wurde mit dem Ziel entwickelt, dem über die Seilrille eines konventionellen Begrenzers laufenden Seil die erforderliche Spannung zu verleihen. Im Gegensatz zu den üblichen Spannrollen, bei denen zum Erzeugen der Spannung Gewichte verwendet werden, haben wir bei unseren COMPACT-Spannrollen diese Gewichte entfernt und durch Federn ersetzt.

Die Spannrolle weist ein sehr kompaktes Design mit minimalen Abmessungen auf, das ideal für den Einsatz in Anlagen mit reduzierten Schachtkopf- und Grubenabmessungen ist.

COMPACT 120 (Klicken Sie hier)

Die COMPACT-Spannrolle von DYNATECH wird bereits vormontiert geliefert. So kann der Installateur bei derem Einbau in die Anlage Zeit sparen. Die Rolle wird mit einem Entspannungskontakt und einem Seilspanner geliefert, der das eventuelle Nachspannen des Seils erleichtert.

COMPACT 200 (Klicken Sie hier)

29 Mai, 2013

Unsere Bergsteiger sind gerade vom Himalaya zurückgekehrt, und während wir noch auf Informationen warten, um Ihnen das Abenteuer in allen Einzelheiten und mit sämtlichen Fotos präsentieren zu können, hat uns eine traurige Nachricht erreicht: Der spanische Bergsteiger Juanjo Garra ist nach erfolgreicher Besteigung des Dhaulagiri (8.167m) ums Leben gekommen. Einen Tag nachdem es Carlos gelungen war, den Gipfel des Everest zu besteigen, begann Juanjo mit dem Abstieg vom Dhaulagiri, als er, noch in der sogenannten “Todeszone”, durch den Sturz eines Sherpa auf einer Eisplatte mitgerissen wurde und sich den Knöchel brach, was den weiteren Abstieg unmöglich machte. Sofort wurde eine Rettungsexpedition in die Wege geleitet, die leider zu keinem erfolgreichen Ende kam, da Juanjo, der vier Tage lang ausgeharrt hatte, bereits verstorben war. Der Sherpa Kheshap, der bei Juanjo geblieben war, um auf die Rettung zu warten, befindet sich aufgrund des langen Aufenthalts in dieser mit dem Leben unvereinbaren Höhe ebenfalls in sehr schlechtem gesundheitlichen Zustand. Aufgrund des hohen Risikos, das jeder Versuch, die Leiche des Bergsteigers zu bergen, darstellt, hat seine Familie entschieden, ihn dort zu lassen.

Alle Mitarbeiter unserer Firma und unser Bergsteigerteam möchten den Familienangehörigen und Freunden von Juanjo Garra ihr aufrichtiges Beileid ausdrücken.

Am 22. Mai um 5:00 Uhr morgens, europäische Zeit, gelang es Carlos Pauner, den Gipfel des Everest (8.848 m) zu erklimmen – in einer Expedition, an der sich unsere Firma beteiligt hat, wie allgemein bekannt ist. Carlos gehört von jetzt zum auserwählten Kreis der 32 Bergsteiger, die die 14 Achttausender des Planeten bezwungen haben.  Um 8:00 Uhr war er bereits bis zum Camp 4 abgestiegen und setzte seinen Abstieg fort. Da es in so großer Höhe Schwierigkeiten mit dem Emfang gibt, können wir im Augenblick keine weiteren Details liefern. Sobald wir umfangreichere Informationen vom Everest erhalten, werden wir Ihnen weiter berichten.

Die Zeit ist um und alles kommt zum Ende. Wir haben unsere Arbeit getan, wenn auch mit ein paar unangenehmen Überraschungen, aber die Würfel sind gefallen. Wir haben die Wetterprognose aufmerksam studiert und das Datum für den Endkampf festgelegt: Der 22. Mai. Mit etwas Glück werden wir an diesem Tag im Morgengrauen den Hängen der letzten Pyramide des Everest, dem Dach der Welt, gegenübertreten. Unsere Atmung wird stoßhaft sein, unser Gang langsam und schwer und die Kälte wird eisig sein. Das Ziel wird unerreichbar erscheinen, aber trotzdem werden wir nicht abweichen von unserer Entschlossenheit, den höchsten aller Gipfel zu besteigen. Schritt um Schritt werden wir kämpfen, um diese einzigartige Schlacht zu gewinnen, und wenn alles gut geht und unsere Körper durchhalten, werden wir den Gipfel der Welt erreichen.

Unsere Arbeit wird indes viel früher anfangen.  Am 19. Mai werden wir uns im Morgengrauen in Richtung Camp 2 aufmachen. Wieder einmal werden uns die Spalten und Eiskaskaden mit ihren verborgenen Fallen erwarten. Am 20. Mai werden wir die Eiswand des Lhotse überwinden, um unseren Standort im Camp 3 zu erreichen. Am nächsten Tag, dem 21. Mai, werden wir dann bereits die sogenannte ‚Todeszone‘ betreten. Dort erwartet uns das gelbe Band, eine ziemlich steile Felswand und der lange Weg zum Südcol auf 8.000 m Höhe, wo wir unser letztes Lager, das Camp 4, aufschlagen werden. Dort oben, wo das Leben in den letzten Atemzügen liegt, werden wir die Nacht verbringen, um am 22. Mai um 2 Uhr morgens unseren Aufstieg zum Himmel, zum Dach der Welt zu beginnen.

In ein paar Tagen wird alles vorbei sein und ich hoffe nur, dass wir alle gesund und munter wieder hier unten sein werden, dass sich die Schäden im Rahmen halten und zuguterletzt, dass sich unsere Träume erfüllen und wir euch bei unserer Rückkehr daran teilhaben lassen können.

Carlos Pauner

Unsere endgültigen Pläne haben bereits Form angenommen. Bei unserer Akklimatisierung müssen wir den letzten großen Schritt tun, und wir haben bereits einen Termin. Am 12. Mai früh morgens werden wir uns erneut in Richtung der gefährlichen Eiskaskade aufmachen, einem Chaos aus aneinandergereihten Eisblöcken, mit der Absicht, diese zu überwinden und zum Camp 2 in 6.400 m Höhe zu gelangen. Am folgenden Tag werden wir, mitten in der Nacht, den restlichen Weg zurücklegen und versuchen, in einem Stück den Südsattel in 8.000 m Höhe zu erreichen, unser Camp 4 dort zu errichten und wieder ins Camp 2 abzusteigen. Am nächsten Tag, dem 14. Mai, werden wir ins Basislager zurückkehren, um uns von dieser enormen Anstrengung zu erholen und bereit zu  machen für die letzte Schlacht, den Aufstieg auf den Gipfel, was in der Zeit vom 22. bis zum 25. Mai geschehen soll.

Das alles wird mit einem ungeheuerlichen Kraftaufwand verbunden sein, aber ich bin überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, uns in der erforderlichen Höhe zu akklimatisieren, um die sauerstofflose Besteigung dieses Kolosses der Erde in Angriff nehmen zu können. Es wird sein, als würden wir einen Achttausender besteigen, bevor wir uns unserem Ziel zuwenden; deshalb wird der körperliche und geistige Verschleiß, den wir erleiden werden, ein beträchtliches Ausmaß annehmen. Ich hoffe allerdings, dass wir an den Ruhetagen in der Lage sein werden, uns vollständig zu erholen und bereit zu sein für diese letzte und endgültige Anstrengung.

Im Augenblick sind es noch Tage der Ruhe, des Plänemachens, aber ab sofort wird sich alles unabwendbar und in schwindelerregendem Tempo entwickeln. Praktisch ohne es zu bemerken wird die Nacht der endgültigen Gipfelbesteigung da sein, wo alles auf eine Karte gesetzt wird, wo der Ausgang ungewiss und alles noch zu erledigen sein wird.

Mehr denn je müssen wir jetzt unseren Geist stärken, unsere Dämonen besiegen, unseren Körper, der sich weder dem Eis, noch der Kälte, noch der extremen Höhe stellen will, täuschen. Wir müssen all das zurücklassen und uns in „Höhenkrieger“ verwandeln, die für ihre Träume kämpfen und die nichts zurückhält. Unsere Welt ist dort oben. Unsere Erlösung ist dort oben. Nichts, aber auch rein gar nichts wird uns zurückhalten, und dieses vorletzte zu überwindende Hindernis wird eine gute Prüfung unserer Entschlossenheit und Leistungsfähgkeit sein.

Ich sehe meine Gefährten an, die schweigsamer sind als üblich. Das ist normal. Wir müssen uns freimachen von allem, was uns schwächt und das ist schwierig. Ich rufe mir Erinnerungen vieler anderer Expeditionen unter ähnlichen Bedingungen ins Gedächtnis. Ich erinnere mich an viele Gefährten, die nicht mehr hier sind, obwohl ich sie stets in mir trage. Ein Teil ihrer Kraft ist in mir. Sie werden mir bei schwierigen Entscheidungen helfen und ich bin glücklich, dass ich dieses ganze von den vielen Jahren ihrer Begleitung stammende Rüstzeug in mir habe. Ich habe Lust, euch wiederzusehen, Titanen, aber jetzt noch nicht.

Ich versuche, alle Zweifel hinter mir zu lassen und ich freue mich, dass bis jetzt alles so gut geklappt hat. Alles ist gelaufen, wie geplant, und das hat uns hierher gebracht, an die Schwelle zu dem, was wirklich zählt. Alles ist getan und alles muss noch getan werden. Alles hängt von uns und von unserem Berg ab. Leicht und gleichzeitig kompliziert.

In einigen Stunden werden wir wieder einmal die achttausend Meter streifen. Dort werden wir wissen, ob wir würdig sind, den Gipfel der Mutter Erde zu besteigen oder nicht. Ich werden ihn mit Respekt betrachten und werde die Anwort wissen.

Ich hoffe, ich bin der Lage gewachsen.

Carlos Pauner

Der QUASAR-Geschwindigkeitsbegrenzer (konventionelle Version) ist ein sehr kleiner und zugleich sehr leistungsstarker Begrenzer. Seine Rolle mit Ø120mm kann mit Ø4mm-Stahlseilen eingesetzt werden. Die Rolle wird serienmäßig mit gehärteter Seilrille und entsprechend langer Lebensdauer geliefert. Das verwendete Seil dehnt sich nur wenig, was zu einer minimalen Wartungshäufigkeit führt.

Der sehr große Geschwindigkeitsbereich reicht von einer Nenngeschwindigkeit von 0,1 m/s bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 2,18 m/s. Es handelt sich um den ersten von DYNATECH entwickelten Begrenzer, der eine minimale Auslösegeschwindigkeit von 0,3 m/s erreicht.

Seine kleine Größe und seine Kompaktheit machen diesen Begrenzer ideal für die Anbringung im Schacht eines Aufzugs ohne Maschinenraum, da er sehr wenig Platz benötigt.

Zur Zeit vermarktet Dynatech den Begrenzer als monodirektionale Version, aber wir arbeiten daran, dass wir Ihnen den Begrenzer in naher Zukunft auch als bidirektionales Modell anbieten können.

Das Datenblatt dieser Komponente, ihre Gebrauchsanleitung und ihre Zertifikate stehen Ihnen bereits im Produktbereich unsere Internetseite zur Verfügung.

Wir möchten Sie informieren, dass Dynatech für die GESCHWINDIGKEITSBEGRENZER LBD-300,  die Zertifizierung gemäß der Norm EN 81-1/2:1998 + A3:2009 erhalten hat.

Das Datenblatt der UCM-Einheit, die entsprechende Gebrauchsanleitung sowie die Zertifikate stehen bereits im Bereich Produkte unserer Webpage zur Verfügung.

Wir möchten Sie informieren, dass Dynatech für die UCM-Einheit, bestehend aus:

  • D-BOX-Steuersystem
  • QUASAR T25-Geschwindigkeitsbegrenzer
  • ASG-1XX UD-Bremsfangvorrichtung

sind alle in der Auslösegestänge integriert

die Zertifizierung gemäß der Norm EN 81-1/2:1998 + A3:2009 erhalten hat.

Das Datenblatt der UCM-Einheit, die entsprechende Gebrauchsanleitung sowie die Zertifikate stehen bereits im Bereich Produkte unserer Webpage zur Verfügung.

Unsere gesamte Bremsfangvorrichtungspalette kann in Tandemausführung eingebaut werden.

Bei der Tandemausführung werden anstatt der üblichen einen Fangvorrichtungbaugruppe zwei Fangvorrichtungsbaugruppen in den Rahmen eingebaut. Mit dieser Ausführung kann die Gesamtmasse (P+Q), die von den Fangvorrichtungen abgebremst wird, verdoppelt werden, und die Ausführung ist ferner für alle Führungsabstände der Dynatech-Auslösegestänge gültig.

Um den Einbau und die Verwendung der Tandemausführung zu erleichtern, hat Dynatech ein System entwickelt, das auf den ASG-Fangvorrichtungen und deren T25-Auslösegestänge, sowohl in unidirektionaler als auch in bidirektionaler Version, basiert. Dieses System bietet den Vorteil, dass es nur eine Auslösegestängeachse benötigt. Für die einwandfreie Funktion dieses Systems muss der Rahmenhersteller die in der Gebrauchs- und Wartungsanleitung vorgegebenen Abstände unbedingt beachten.

Für die restlichen Modelle der Dynatech-Bremsfangvorrichtungen gibt es kein spezielles System oder Ausführung, und die Anbringung des Systems und die Herstellung aller für seine korrekte Funktion erforderlichen Elemente liegt in der Verantwortung des Kunden.

Dynatech hat die Zuverlässigkeit der Tandemausführung für alle Bremsfangvorrichtungsmodelle mit Hilfe von Prüfungen im freien Fall gemäß den offiziellen Zulassungskriterien überprüft.

Sie können ihn auf unserer Homepage www.dynatech-elevation.com in der Rubrik PRODUKTE -> FANGVORRICHTUNG FÜR SCHWERE LASTEN: TANDEMAUSFÜHRUNG -> FANGVORRICHTUNG FÜR SCHWERE LASTEN: TANDEMAUSFÜHRUNG  (Click here)