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27 Juni, 2011

27.06.011 (18:00 Uhr Pakistan)
27.06.011 (15:00 Uhr Spanien)

Am gestrigen Sonntag konnten alle für die Einreise ins Karakorum-Gebirge erforderlichen bürokratischen Formalitäten auf den entsprechenden Behörden erledigt werden. Alles ging schnell vonstatten; aufgrund der wenigen Expeditionen, die dieses Jahr in Pakistan vorgesehen sind, haben die für diese Formalitäten zuständigen Sachbearbeiter wenig Arbeit, wodurch die Bearbeitung jedes Antrags auf Genehmigung für Expeditionen beschleunigt wird.

Der ursprüngliche Plan, direkt nach Skardu zu fliegen, hat sich erledigt. Es hat den ganzen Tag geregnet und die Piloten möchten bei der Landung kein Risiko eingehen.

Die Aragonier haben deshalb beschlossen, die Reise in die im gleichnamigen Tal gelegene Stadt Skardu im Lieferwagen fortzusetzen. Für die 1250 km lange über den Karakorum-Highway führende Strecke bleiben ihnen zwei Tage. Der Bau dieser Straße dauerte 20 Jahre, mit dem tragischen Ergebnis eines toten Arbeiters pro gebautem Kilometer.

Sie verläuft durch eine wilde Landschaft, über die Bergkette des Hidu Kush, stromaufwärts entlang des großen Indus.

Heute werden unsere Expeditionsteilnehmer nach einer 10-stündigen Fahrt in der Ortschaft Chilas übernachten, dem heißesten Dorf, das man sich vorstellen kann. In Zimmern mit höllisch lauten Klimageräten werden sie versuchen, sich etwas auszuruhen. Sie werden entscheiden müssen, ob es die Hitze oder der Lärm ist, der sie nicht schlafen lässt.

Die Ortschaft Chilas liegt am Eingang des Diamir-Tals. Es handelt sich hierbei um den Korridor, den wir im Jahr 2005 benutzten, um zum Nanga Parbat (8125 m) zu gelangen.

Morgen wird das Team nach Skardu weiterreisen; die letzten Kilometer führen über enge Pässe, die die Reise verlangsamen und die Reisenden in permanente Spannung versetzen.

Das konstante Hupen aller möglichen Fahrzeuge wird es unseren Expeditionsteilnehmern unmöglich machen, während der Fahrt zu schlafen.

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