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Blog empresa Dynatech

11.07.2011

Um drei Uhr morgens klingelte der Wecker und kennzeichnete den Beginn eines langen Tages. Wie vorgesehen schneite es. Um vier Uhr morgens begann die Gruppe nach einem leichten Frühstück (um diese Uhrzeit bringt man eh nichts anderes herunter) mit dem Aufstieg ins Lager I. Nach zehn Minuten entschloss sich Gonzalo zur Umkehr, da er sich nicht kräftig genug fühlte. Raúl, Carlos und Adrián setzten den Aufstieg fort und boten dem Schneefall die Stirn; nach acht langen Stunden kamen sie im Lager I an. Sie bauten ihre Zelte auf und werden diese Nacht hier verbringen.

Der Weg vom Basislager ins Lager I verläuft über einen Gletscher voller Spalten. Der fallende Schnee verschlechtert die Sicht und verdeckt zudem alle Spalten, wodurch diese sich in wahre Fallen für die Himalayabesteiger verwandeln. Dementsprechend vergrößert sich die Anstrengung: zum einen ist der Höhenunterschied zu meistern und zum anderen ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich, um verdeckte Spalten zu umgehen.

Rauls Stimme drückt wie gewohnt Gelassenheit und Ruhe aus; dies ist das Beste an den Gesprächen. Unser Team sieht sich mit den in den Bergen üblichen Problemen konfrontiert, aber gibt sich optimistisch und körperlich fit. Die Nacht werden die drei in einem kleinen Zelt verbringen. Sie waren gerade dabei, Schnee zu schmelzen, um ein köstliches, bei Expeditionen typisches Abendessen zuzubereiten: Nudelsuppe.

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